..:: Unsere Kirchen ::..

 


 

Die Kirchen unserer Pfarrei sind:

Die Pfarrkirche
    St. Johannes der Täufer in Seyboldsdorf

die Nebenkirchen
    St. Michael in Giersdorf
   
St. Georg in Geiselsdorf

 

 ..:: St. Johannes der Täufer in Seyboldsdorf ::..


 

 
 


Innenansicht:  Blick zum Hochaltar


  
Die Ansicht zum Chor


Der Arme Seelen Altar


Einer der drei musizierenden  Engel


Das Seitenschiff mit 14 Nothelfer Altar

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde in der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, um 1475 erbaut. Umbauten erfolgen im Jahre 1500 und von 1903 bis 1915. Bei dieser letzten  Umbaumaßnahme wurden das Presbyterium, die Sakristei und das erste Joch des Langhauses völlig abgetreten. Das Langhaus wurde um ein Joch verlängert, das Presbyterium und der Chor in alter Form wieder aufgebaut.

Eine Besonderheit unserer Pfarrkirche sind die allgegenwärtigen Erinnerungen an das Grafengeschlecht von Freyen Seyboltstorff, deren Namen das Dorf trägt. Die reiche Ausstattung ist auch der finanziellen Unterstützung der Grafen zu verdanken. An den Schlusssteinen in den Gewölben finden wir die Allianzwappen der Seyboltstorffer Grafen und deren Ehefrauen. An den  Wänden und Säulen sowie an der Außenmauer an der Nordseite befinden sich die Grabdenkmäler der verstorbenen Adeligen von Seyboltstorff.

Im 30-jährigen Krieg wurde der Ort gebrandschatzt. Der Dachstuhl  der Kirche und der Turm brannten, die Glocken schmolzen. Aus dem geschmolzenen Material wurden neue Glocken gegossen. Eine trägt die Inschrift: "In Schweden's Feuer bin ich zerflossen, Ernst Bernhard in München hat neu mich gegossen".

Die Glocken aus dieser Zeit befinden sich noch heute im Turm. Auch die beiden Weltkriege, denen die anderen Glocken zum Opfer fielen, haben sie überstanden. Heute befinden sich insgesamt vier Glocken im Turm der Pfarrkirche.

Die Pfarrkirche wurde unter Pfarradministrator Cyril Kochuvillayil TOR in Teilabschnitten renoviert: 1993 der Friedhof, 1996 der Turm, 1997 - 1999 erfolgte die Außenrenovierung der Kirche, 2003 wurde die Kirche dann  innen renoviert und die farbenprächtige Malerei, welche 1956 übertüncht wurde, wieder hergestellt.